Hufeland-Schule
(Integrierte Sekundarschule)
Berlin Buch (Pankow)

Februar 2018:

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus:

Am Mittwoch, den 28. Februar findet die große Veranstaltung „Das Produktive Lernen in Berlin stellt sich vor“ in der Herbert-Hoover-Schule (Pankstraße 18, 13357 Berlin-Mitte) statt.

Hier das Programm:

 

14.00 Uhr: Ein „Marktplatz“ mit Ständen, Diskussionsecken, Ausstellungen u.v.m. ermöglicht, mit den Jugendlichen und Pädagog/inn/en bei einem Snack ins Gespräch zu kommen.

15.00 Uhr: „Bühne“ frei für einen kurzen Überblick, Interviews, Erfahrungsberichte und mehr mit Jugendlichen, Eltern, Pädagog/inn/en, Praxismentor/inn/en und anderen Beteiligten.

15.45 Uhr: Auf einem „Podium“ diskutieren Beteiligte, Verantwortliche aus der Senatsverwaltung und Bildungspolitiker/inne/n die Situation und die Perspektiven des Produktiven Lernens.

 

Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

 

Nachtrag: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Die bildungspolitischen Sprecher von CDU, Grünen, Linken und SPD äußersten sich überzeugt und gewillt, die Methode des Produktiven Lernens weiter zu unterstützen. Durch Beiträge von Schülern, Lehrern und Mentoren wurde die Methode transparent dargestellt, so dass "PL" viele neue Freunde und Interessenten gewinnen konnte.

 

Wir suchen natürlich wieder geeignete Schüler für das nächste Schuljahr 2018/2019. Wer Interesse hat und/oder mehr über Produktives Lernen erfahren will, kann sich gerne unter folgendem Link einen aktuellen Bericht der Abendschau über das Produktive Lernen ansehen. Es lohnt sich!

Link zum Abendschaubeitrag

 

 Anmeldungen zu Vorstellungsgesprächen (in der Regel montags) bitte über Frau Hahn im Sekretariat.

Produktives Lernen an der Hufeland-Schule

 

Produktives Lernen gibt es in Berlin an öffentlichen Schulen seit 1996, an der Hufeland-Schule seit dem Schuljahr 2005/2006. Diese Form des dualen Lernens wird seitdem mit großem Erfolg durchgeführt. Vier Lehrer/innen betreuen in kleinen Lerngruppen Schüler und Schülerinnen auf einem „anderen“ Weg zum Schulabschluss.

 

 

Produktives Lernen – Was ist das?

 

Das Produktive Lernen ist ein Bildungsangebot der Berliner Schule für Schüler/innen aller Schultypen, die die 8. oder 9. Klasse durchlaufen haben. Die Schüler/innen sollen aus den Erfahrungen produktiver Tätigkeiten, die sie an selbst gewählten Praxisplätzen gewinnen, lernen und sich diese für ihre Bildung erschließen. Die Schüler/innen werden in die 9. Klasse bzw. in Ausnahmefällen in die 10. Klasse aufgenommen, durchlaufen eine 6-wöchige Orientierungsphase und verbleiben bis zum Ende ihrer Schulzeit im Produktiven Lernen.

 

Welche Voraussetzungen werden für eine Aufnahme benötigt?

 

  • 8. oder 9. Klasse durchlaufen
  • Teilnahme an Aufnahmegesprächen und Verfassen einer Bewerbung
  • Interesse an produktiven Tätigkeiten
  • Bereitschaft zum selbständigen, individuellen Lernen
  • Bereitschaft, unterschiedliche Medien und Methoden zur Wissensaneignung zu nutzen

 

Welche Schulabschlüsse können erreicht werden?

 

  • Einfache Berufsbildungsreife (BBR)
  • erweiterte Berufsbildungsreife (eBBR)
  • mittlerer Schulabschluss (MSA)

 

 

Wie sieht der Ablauf eines Schuljahres aus?

 

  • das Schuljahr ist in 3 Trimester geteilt
  • an 3 Tagen in der Woche wird in der Praxis gelernt und darüber eine Dokumentationsmappe angefertigt
  • an den 2 Schultagen werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Lernbereiche sowie Ethik unterrichtet, außerdem gibt es die Kommunikationsgruppe, in der das Praxislernen geplant, reflektiert und ausgewertet wird
  • am Ende jedes Trimesters wird ein Trimester- und ein Bildungsbericht vergeben, die Bewertung erfolgt über ein Punktesystem; am Ende eines Schuljahres gibt es ein Zeugnis mit Notenbewertung.

 

Was sind die Vorteile im Vergleich zum herkömmlichen schulischen Lernen?

 

  • kleinere Klassenfrequenzen
  • intensive individuelle Förderung
  • lebensnaher Unterricht „im wirklichen Leben“
  • Entwicklung von sozialen Fähigkeiten und „Kernkompetenzen“
  • Hilfe bei der Berufsfindung
  • Erleichterter Übergang in das Berufsleben bzw. eine Ausbildung

Herr Hersch 0152 33524426

Büro (Herr Hersch und Herr Habryka): 030 94413731

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website vom Institut für Produktives Lernen.

 

NEU: Produktives Lernen im Fernsehen: Bericht der Berliner Abendschau

Grundsätzlich richtet sich das Produktive Lernen an Schülerinnen und Schüler, denen es leichter fällt, durch Handeln zu lernen als nur im Klassenraum zu „konsumieren“. Ob dies der Fall ist, gilt es in einem Bewerbungsgespräch und in der 6-wöchigen Orientierungsphase, die gleichzeitig Probezeit ist, herauszufinden.

Wünschenswert ist es, dass schon Berufsinteressen vorhanden sind oder zumindest Ideen, welche Berufe ausprobiert werden könnten.

An den Praxisplätzen gilt es, die Umgebung mit offenen Augen zu betrachten und Neugier zu entwickeln, mit den anleitenden Mitarbeitern, im Produktiven Lernen „Mentoren“ genannt, zu kommunizieren, das heißt, Inhalte zu erfragen und Hintergrundwissen aufzubauen. Der Wille zur Kommunikation ist also ein wichtiges Kriterium für Erfolg im Produktiven Lernen.

Da jeder Schüler und jede Schülerin abhängig vom Praxisplatz etwas anderes lernt, ist es wichtig, dass selbständig und eigenverantwortlich gelernt wird. Dazu muss die Bereitschaft da sein.

Voraussetzung für die Aufnahme in das Produktive Lernen ist, dass die 8. oder die 9. Klasse durchlaufen wurde, mit oder ohne Erfolg.

Produktives Lernen ist ein zweijähriger Bildungsgang. Neu aufgenommene Schüler beginnen in der 9. Jahrgangsstufe und können dort die Berufsbildungsreife erlangen. In der 10. Klasse sind dann auch die erweiterte Berufsbildungsreife oder der mittlere Schulabschluss möglich. In Ausnahmefällen, zum Beispiel bei Schülerinnen und Schülern, die bereits die 9. Klasse auf einem Gymnasium durchlaufen haben, kann in die 10. Klasse aufgenommen werden.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich, am besten gemeinsam mit den Eltern montags oder nach Vereinbarung bei den Lehrern des Produktiven Lernens vorstellen. Termine dafür können im Sekretariat oder telefonisch mit Frau Hahn vereinbart werden. Wenn das Vorstellungsgespräch gut verläuft, ist dann noch ein Bewerbungsschreiben zu verfassen, in dem die Schülerin oder der Schüler begründet, warum Produktives Lernen vielleicht eine Alternative für sie oder ihn sein kann.

Termine für Vorstellungsgespräche zum Schuljahr 2018/2019 können ab sofort vereinbart werden. Die Entscheidung über die Aufnahme trifft die Schulleitung in Absprache mit den Lehrern des Produktiven Lernens.

Einen Link zum Abendschaubeitrag über das Produktive Lernen findet man in den Waben "Ansprechpartner" oder "Projekte".