MINT-Konzept
Hufeland-Schule
(Integrierte Sekundarschule)
Berlin Buch (Pankow)

Inhalt

 

  1. – Vorwort
  2. – Rechtliche Grundlagen
  3. – Voraussetzungen
  4. – Medienkonzept
  5. – Naturwissenschaften

            4.1. Biologie

            4.2. Chemie

            4.2.1. Derzeitiger Rahmen und Arbeitsstand

            4.2.2. Planung

            4.3. Physik

            4.3.1. Derzeitiger Rahmen und Arbeitsstand

            4.3.2. Planung

            4.4. Mathematik

            4.5. Informationstechnik

  1. – Außerschulische Lernorte

 

  1. – Vorwort

Vision und (Konzept in Arbeit) der Hufeland-Schule Berlin - Buch (HSBB) auf dem Weg zu einem multiprofessionellen Lernzentrum ⇒ Campus und einer Schule der Gesundheit

 

Die Hufeland-Schule trägt den Namen des deutschen Arztes, Sozialhygienikers und Volkserziehers Christoph Friedrich Hufeland (1762-1836). Dieser war der Leibarzt der königlichen Familie Friedrich Wilhelm III. und der erste Arzt und Direktor der Charite in Berlin. Neben vielen Aufgaben war ihm die Armenfürsorge ein besonderes Anliegen. Er führte die Pockenschutzimpfung ein, forderte vom preußischen Staat Maßnahmen zur Verbesserung der Schulgesundheit und der Arbeitsbedingungen, staatliche Hygienegesetze und eine Sozialversicherung. Er setzte sich für die Nutzung der Heilkraft der Natur und Anwendung von Diätetik und physikalischer Therapie ein und hatte großen Einfluss auf die Naturheilkunde. (Quelle: Wikipedia)

 

Dieser Name verpflichtet. Wir sehen uns als Bestandteil des sich entwickelnden Wissenschaftsstandortes Buch. Deshalb ist der Schwerpunkt unserer Schule im naturwissenschaftlichen Rahmen zu sehen: MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik, und auch nach gesundheitlichen Prinzipien im gebundenen Ganztag zu gestalten. Verantwortung zu übernehmen und soziales Engagement sind wünschenswert.

 

 

  1. – Rechtliche Grundlagen

Schulgesetz

Arbeitsschutzrichtlinien/Werkstätten Verordnung

Sek I VO 17.07.15

VO Duales Lernen

SopädVO-aktuelle Fassung-Vers 2.10.14

Rahmenlehrplan

Schulprogramm

Curriculum

  1. – Voraussetzungen

Derzeit hat unsere Schule im Rahmen der Ausstattung jeweils einen Fachraum für Biologie, Chemie und Physik sowie mehrere Computerräume.  Die Klassenräume sind mit Activboards und Dokumentencameras ausgestattet. Zusätzlich haben wir zwei Laptopwagen angeschafft.

Überwiegend schaffen wir aus dem Schulbudget an. Leider ist das Konto für Ausstattung geringfügig unterlegt. Wenn dann noch der Bezirk Mittel von den Lehr- und Lernmitteln einbehält (2017 – 30 %) kommen wir nur langsam voran. Im Hinblick der künftigen Sechseinhalbzügigkeit ist das zu wenig. Die bevorstehenden Baumaßnahmen mit Unterstützung der Senatsverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Pankow sollen dem Musterraumprogramm entsprechend angepasst werden. Derzeit muss die Schule Alternativen – außerschulische Angebote akquirieren, um den Unterricht nach den Rahmenlehrplananforderungen und der Entwicklung in Forschung und Wissenschaft gerecht zu werden. Die Problematik besteht hier häufig in den Kosten sowie in der Miete, die aus dem Schulbudget nicht finanziert werden darf. Das nimmt aber zu. Deshalb wäre ein eigenes Labor wünschenswert. Umliegende Labore scheinen leider an Kooperationen und Praktikaplätzen wenig interessiert, außer das Gläserne Labor, welches aber sehr teuer ist. (Siehe auch Schulprogramm und Curriculum)

Medienkonzept

Leitlinien

 

Das Medienkonzept der ISS muss fünf Hauptaspekte (Medien und Unterricht) berücksichtigen:

  1. Der professionelle Einsatz von Medien im Unterricht dient der abwechslungsreichen, interessanten und äußerst anschaulichen Wissensvermittlung. Hiermit ist gemeint, dass dem Lehrer vielfältige Medien zur Gestaltung des Unterrichts zur Verfügung stehen.
  2. Der sichere Umgang mit IT-Technik ist zunehmend als vierte Kulturtechnik zu betrachten. Dazu ist die Unterweisung und Ausbildung in diesem Bereich zu intensivieren. Einen qualitativ hochwertigen Umgang erlernen die Schüler im ITG-Kurs des WAT-Unterrichtes. Da die Bedeutung dieses Teilbereiches weiter, in Umfang als auch Inhalt, zunehmen wird, müssen die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden.
  3. Gerade im Bereich der ISS ist eine ausgeprägte Binnendifferenzierung in allen Fächern notwendig. Ein gutes Hilfsmittel können dabei PC-Einzelarbeitsplätze in den Klassen- und Fachräumen bilden. Diese müssen folgende Voraussetzung erfüllen: In Abhängigkeit vom nutzenden Schüler müssen Arbeitsaufgaben festgelegt werden können und deren Erfüllung kontrollierbar sein. Die Arbeitsplätze müssen über alle notwendigen Ein- und Ausgabegeräte verfügen. Bild- und Tonwiedergabe sind selbstverständlich. Auch ein Ausdruck muss möglich sein (Produktbezogenheit der Lerntätigkeit). In Sinne der inklusiven Schule müssen sich diese Arbeitsplätze auch an individuelle Behinderung von Schülern anpassen lassen (Hör- oder Sehschwache oder auch Körperbehindert).
  4. Die Hufeland-Schule ist eine Ganztagsschule mit MINT-Schwerpunkt. Den SUS müssen ausreichend IT-Arbeitsplätze für die SAS und individuelle Arbeit im Mittagsband zur Verfügung stehen.
  5. Da auch die Lehrer im Ganztagsbetrieb arbeiten, müssen gut ausgestattete Lehrer-Arbeitsplätze in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Diese, zur Vor- und Nachbereitung dienenden Arbeitsplätze können nicht in Unterrichtsräumen liegen. Den Kollegen müssen geeignete Arbeitsplätze zur Verfügung stehen an denen sie
  1. ihren Unterricht planen und organisieren können, auch den Einsatz auf Medien
  2. ihren organisatorischen Tätigkeiten nachkommen können
  3. sie Zugriff sowohl auf das Education-, als auch das Goverment-Netz haben.
  4. Zugriff auf Materialiensammlungen haben
  5. Zugriff auf Dokumente und Formulare haben
  6. auf elektronischen Wege untereinander oder mit der Fach- oder Schulleitung kommunizieren können
  7. über Raumplanung oder Unterrichtsplanung informiert werden (Vertretungsplan)
  8. drucken können

 

Für die Steuerung des Medieneinsatzes gelten folgende Grundsätze: Für den Lehrer soll der Medieneinsatz möglichst mit geringem Zeitaufwand, einsatzsicher und ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand geschehen. Im Klartext: Ein Lehrer soll sich auf seine Schüler konzentrieren können und nicht mit der aufwendigen Bedienung von Technik beschäftigt sein. Es müssen die Möglichkeiten geschaffen werden, dass jeder Lehrer von seinem bevorzugten Vorbereitungsarbeitsplatz den Medieneinsatz planen und vorbereiten kann.

Folgende zwei Aspekte haben nicht direkt mit dem Unterricht zu tun. Für das Funktionieren einer Schule sind sie dennoch notwendig und müssen im Medienkonzept berücksichtigt werden:

 

  1. In einem Schuljahr gibt es traditionell wiederkehrende Höhepunkte (Schülerversammlungen, Schulfeste, Prüfungen, Schulaufführungen, Zeugnisausgaben u.s.w.). Hierfür müssen geeignete Räume und die dazugehörige Technik zur Verfügung stehen, die sich idealerweise nahtlos in das Gesamtkonzept einfügen.
  2. Alle vorangegangenen Aspekte sind wirkungslos, wenn nicht alle Kollegen über einen notwendigen Ausbildungsstand verfügen. Deshalb ist eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung in diesem Bereich zu gewährleisten.

 

  1. Medien und Räume

 

Alle modernen  Medien sind heute in der Regel vernetzt und verfügen oftmals über Anschlüsse für PC, Tablet oder Laptop. Ein konservativer Bestand  (Overhead-Projektoren, transportable CD-Player, Videorecorder und Fernseher) an Medien ist vorhanden, hier muss ggf. modernisiert und im geringem Umfang Ersatz angeschafft werden. Beschallungsanlagen für Mensa und Schulhof sind vorhanden. Auch hier muss ggf.  Ersatz beschafft und modernisiert werden (Funkmikrofone). Der Neubau der Schulaula muss mit einer fest installierten Licht- und Beschallungsanlage ausgestattet sein. Details dazu werden in einer separaten Anlage erläutert.

Kernstück aller IT-Medien bildet der SBE/Bechtle-Server mit der entsprechenden Logo Didact –Software und Rembo/mySHN. Das Windows 7-Standard-Berlin-Image ist für alle PC zunächst ausreichend. Diese Ausstattung berücksichtigt alle, in den Leitlinien zu berücksichtigenden Aspekte. Außerdem ist sie leicht zu warten und zu administrieren. Die technischen Aspekte der Vernetzung und die notwendige Infrastruktur werden separat erläutert

Alle Klassen- und Fachräume sollen über eine weitestgehend einheitliche Grundausstattung verfügen. Zu dieser Grundausstattung gehören 4 Schüler-PC in der Medienecke und 1 Lehrer-PC. Die weitere Durchsetzung der „Kreidefreien Schule“ halten wir für wünschenswert. Alle Geräte müssen über einen LAN-Zugang verfügen – WLAN oder DLAN ist nicht empfehlenswert, da sowohl die Verbindungsstabilität als auch die Fernadministration/Wartung nicht gewährleistet ist. Zum derzeitigen Zeitpunkt sind Teile der Schule per Power-LAN/DLAN vernetzt. Obwohl hochwertige Komponenten zum Einsatz kamen, hat sich der Einsatz dieser Technik als vollkommen untauglich erwiesen. Die Ausfallquote liegt bei ca. 5% oder einem Klassenraum täglich. Zur Vernetzung werden also pro Raum je 3 Doppel-LAN-Dosen empfohlen. Eine in der Nähe des Lehrertisches und zwei im Bereich der Medieninsel. Diese sollte nicht das Kernstück der Klassenraumgestaltung darstellen, um hier eine räumliche Trennung der binnendifferenzierten Schüler herzustellen. Die Doppel-LAN-Dose am Lehrertisch bietet die Möglichkeit, neben dem Anschluss des Lehrer-PC weitere LAN-fähige Geräte flexibel oder zukünftig anzuschließen (Whiteboard, Drucker oder SMART-TV). Für eine ausreichende Anzahl an  220 V-Steckdosen in der Nähe der beiden IT-Bereiche ist ebenso zu sorgen, wie für das entsprechende Mobiliar. Ausführungen zum Thema DRUCKEN finden sich in einem gesonderten Abschnitt am Ende des Kapitels.

Das Aussehen eines Standardraumes wird in einer Anlage visualisiert.

Fachräume (MINT+Gesellschaftswissenschaften): Neben einer  konservativen Grundausstattung sind die Fachräume mit zusätzlicher Medienausstattung zu versehen. Hier halte ich den  generellen Einsatz von Whiteboards inkl. Dokumentenscanner für erforderlich. Wünschenswert wäre die Ausstattung mit einem halben Klassensatz Tablet-PC oder Notebooks.

In allen anderen Fachräumen empfiehlt sich eher der Einsatz von SMART-TV mit Bildschirmdiagonalen von 109 cm. Diese werden vernetzt und als zusätzlicher Monitor am Lehrer-PC angeschlossen. Dieser sollte über ein Blu-ray-Laufwerk und leistungsfähige Boxen verfügen. Ohne großen Aufwand lassen sich auf diese Weise z.B. Lehrfilme vorführen. Diese Ausstattung empfiehlt sich für den Einsatz sowohl für Kunst- und  Sprachräume. Im Musikraum müssen natürlich qualitativ hochwertigere Soundkomponenten (Soundkarten 5.1 und Raumklangboxen) und ein entsprechend angepasster PC zum Einsatz kommen.

Alle Fachräume verfügen über einen WLAN-Accesspoint, der über einen WPA2-Enterprise-Modus verfügt. Die SBE/Bechtle-Server verfügen über sehr gute Absicherungsmöglichkeiten des Zugangs.

 

Die Schule muss über drei IT-Fachkabinette verfügen.

Zwei der drei Kabinette sind wie folgt auszustatten:

1 Lehrer-PC

20 Schüler-PC

1 Whiteboard mit Steuer-PC

1 Farblaserdrucker (Netzwerk)

1 Schwarz-Weiß-Laserdrucker (Netzwerk)

1 Scanner

1 digitaler Fotoapparat

1 Tintenstrahldrucker

Das dritte Kabinett verfügt über zusätzliche 10 Schüler-PC, so dass eine gesamte Klasse im Raum unterrichtet werden kann.

Alle PC sind vernetzt und die entsprechende Elektroinstallation ist vorhanden. Ein IT-Kabinett verfügt über einen verschließbaren Vorbereitungsraum. Hier befinden sich die Kernstücke der Vernetzung, der Server, der Router (d.h. der DSL-Anschluss sollte hier auch sein), die HUBs und ein PC für den Systemadministrator.  Der Raum sollte über Lagermöglichkeiten für Verschleißteile und Druckertoner verfügen und einen Montagearbeitstisch für Kleinreparaturen an der IT-Technik. Da dieser Raum gut gesichert und nicht für jeden zugänglich ist, wäre er auch ideal als Lagerraum für spezielle sonstige Medientechnik geeignet, die nicht permanent im Einsatz ist (Mikrofon, Verstärker, Medienwagen, Kassettenrecorder, Overheadprojektoren, einzelne Laptops, Beamer u.ä.).  

Die IT-Fachkabinette sollten auch im Mittagsband und in der SAS genutzt werden.

Lehrerzimmer und Vorbereitungsräume: Für die Organisation und Vorbereitung sollten geeignete Lehrerarbeitsplätze zur Verfügung stehen. Außer den Lehrer-PC in den Klassenräumen sind dazu zusätzliche Arbeitsplätze notwendig. Das Lehrerzimmer und weitere  separate  Räume (z.B. Bibliothek) sollten über je zwei Lehrerarbeitsplätze verfügen. Jeweils ein vernetzter Farblaser als auch ein Schwarz-Weiß-Laser (Duplexfähig und A3-Druck) gehören dazu. Hier können Unterrichtsmaterialien erstellt, Verwaltungsarbeiten durchgeführt und ggf. Zeugnisse, Elternbriefe u.a. ausgedruckt werden. Diese Lehrerzimmerarbeitsplätze werden standardmäßig im Education-Netzwerk eingebunden, damit auch von hier individuelle Arbeitsaufgaben vorbereitet und kontrolliert werden können. Die Arbeitsplätze in der Nähe der Verwaltungsräume werden in das Goverment-Netzwerk eingebunden. Hier können Arbeiten durchgeführt werden, für die die entsprechenden datenschutzrechtlichen Besonderheiten bestehen (Erstellen von Zeugnissen, Gutachten, Arbeiten an der Schulwebseite). Zusätzliche Lehrerarbeitsplätze in  Vorbereitungsräumen sind wünschenswert.

Drucken: Die IT-Räume verfügen über alle notwendigen Drucker. Auch in den anderen Fach- und Klassenräumen soll das Drucken möglich sein. Jeden Fach- und Klassenraum mit einem Drucker auszustatten wäre aus ökonomischer und ökologischer Sicht unsinnig. Außerdem verursachen Drucker einen hohen Wartungsaufwand und hohe Betriebskosten und sind ggf. gesundheitsschädlich. Dafür bietet sich folgende Lösung an. In jedem Schulhausbereich befinden sich Vorbereitungsräume. Diese sind von den Kollegen der umliegenden Fach- und Klassenräume betretbar (Schlüsselfrage). Hier werden netzwerkfähige Laserdrucker aufgestellt, die von den jeweils umliegenden Fach- und Klassenräumen angesteuert werden können. Hier könnten auch zusätzlich separate IT-Lehrerarbeitsplätze eingerichtet werden. Von den Lehrer-PC in den Fach- und Klassenräumen sind außerdem Ausdrucke auf den Farblasern in den IT-Kabinetten oder dem Lehrerzimmer möglich. Bei einer Vereinheitlichung der Drucktechnik hält sich somit der Wartungsaufwand in vertretbaren Grenzen. Kosten, Aufwand und Nutzen dieser Drucklösung sind vertretbar.  

Projektraum/SAS: Alle Klassen führen mehrmals jährlich Projekttage mit verschiedenen Themenstellungen durch. Dabei kommen verschiedenste Medien zum Einsatz. Für die Durchführung solcher themenbezogener Projekttage ist ein Projektraum notwendig. Dieser Projektraum sollte über folgende Ausstattung verfügen: 1 Whiteboard mit Steuer-PC und leistungsfähiger Soundanlage, 1 Laptopwagen mit 30 Laptops, 1 netzwerkfähiger Farblaser, 1 Accesspoint für den WLAN-Zugang und  Verdunklungsmöglichkeit. Dieser Raum sollte über flexible Möblierung verfügen. Dieser Raum kann außerdem als Versammlungsraum und als Raum für Fort- und Weiterbildung genutzt und ggf. als Schulungsraum auch vermietet werden. Die Laptops können bei Bedarf auch in Räumen zum Einsatz kommen, die standardmäßig nicht über eine IT-Ausstattung verfügen. Das betrifft z.B. den Schulhof, die Turnhalle, die verschiedenen Werkstätten und die Küche, die Cafeteria,  und den Freizeitbereich. Die Schule sollte deshalb über ein lückenloses WLAN-Netz verfügen, das über mehrere Accesspoints in geeigneten Klassen- oder Vorbereitungsräumen realisiert wird. Die Sicherheit wird über einen WPA2-Enterprise-Zugang und die Nutzung des Bechtle-Servers als Radiusserver gewährleistet.

Die Schulaula oder die Schüler-Bibliothek sollten als Projektraum ausgestattet werden. Die Schüler-Bibliothek, der Freizeitbereich und die Schulstation sollten über insgesamt 20 Schüler-PC-Arbeitsplätze verfügen. Die im ganzen Schulbereich vorhandenen Gruppenräume werden ebenso mit jeweils 8 Schüler-PC-Arbeitsplätze ausgestattet.

 

 

III Technische Aspekte und Infrastruktur

 

In der Hufeland-Schule sind vielfältige Neu- und Umbauten geplant. Das Medienkonzept sollte dabei unbedingt berücksichtigt werden.  Infrastrukturmaßnahmen, die mit geringem Kostenaufwand beim Neubau durchgeführt werden können, kosten beim nachträglichen Einbau ein Vielfaches mehr bzw. sind mitunter gar nicht mehr möglich.

 

Der Campus Hufeland-Schule besteht aus 4 Gebäudeteilen und Verbindungsgebäuden – dem Hauptgebäude, der Sporthalle, dem MUR-Gebäude Bestand und dem MUR-Gebäude Neu. Dazwischen liegen die geplante Aula und die Bibliothek.

 

Kernstücke der gesamten Vernetzung bilden die Serverräume im Hauptgebäude. eGoverment und eEducation-Server stehen in getrennten Räumen und verfügen über getrennte leistungsfähige Internetzugänge.

 

Verwaltungsnetz

Der eGovermet-Server muss lediglich mit den Verwaltungsräumen im Erdgeschoss des Haupthauses und mit den Arbeitsplätzen der Schulsozialarbeit im 1. OG  vernetzt werden.

Die Vernetzung erfolgt über CAT6-Kabeln und Gigabit-Netzwerk. Patchfelder und Switches werden auf den jeweiligen Etagen installiert – es bieten sich verschließbare Schränke in den Teeküchen an.

 

Bildungsnetz

Zunächst sind die vier Gebäudeteile zu vernetzen. Diese Vernetzung erfolgt parallel zur Signaltechnik der Schule und der Telefonleitungen. Auf Grund der Entfernungen empfiehlt sich die Vernetzung durch Glasfaserkabel. Ausgehend vom Serverraum im Keller des Haupthauses werden drei Glasfaserverbindungen in die Nachbargebäude hergestellt.

 

Haupthaus

Da die IT-Unterrichtsräume diagonal zum Serverraum liegen, empfiehlt sich ebenso eine Glasfaservernetzung vom Serverraum zum Informatik_1 – Raum im 3. OG des Hauptgebäudes. Hier werden bzw. sind die Patchfelder für die IT-Fachräume installiert. Die 3 restlichen Räume im 3. OG werden ebenfalls von hier aus angeschlossen.

Alle anderen Räume werden Serverraum im Kellergeschoss vernetzt. Ein großer Teil der vorhandenen Vernetzung kann genutzt werden. Alle Räume des 2. OG und des EG  werden in Patchfeldern in den kleinen Räumen links vom rechten Treppenhaus vernetzt. Diese Räume bereits über eine Netzwerkverbindung zum Serverraum. Im 1. OG wird das Patchfeld in einem der Nawi/Bioraum installiert. Auch dieser verfügt bereits über eine Verbindung zum Serverraum.

Das Kellergeschoss ist vollständig vernetzt. Aula und Bibliothek werden vom Patchfeld im Erdgeschoss versorgt.  Die gesamte In-Haus-Vernetzung erfolgt über CAT6 mit aktiven Gigabit-Switches.

 

MUR-Neu

Das Glasfaserkabel im MUR-Neu endet im Sammlungsraum im Erdgeschoss. Von hier steigt das Netzwerk in die oberen Etagen auf. Die Patchfelder und Switches werden in diesen Sammlungsräumen installiert. Von hier aus erfolgt die etagenweise Vernetzung der übrigen Räume.

 

MUR-Bestand

Bei den anfallenden Bauarbeiten kann das MUR-Bestandgebäude und die Sporthalle ebenfalls mit einer Glasfaser-Verbindung zum Haupthaus ausgestattet werden.  Da Telefonleitungen zu den Gebäuden bestehen, sollte der Schiebung eines Glasfaserkabels nichts im Wege stehen. Im MUR-Bestand sollte das Glasfaserkabel im kleinen Lehrerzimmer (7 m²) enden. Von hier aus erfolgt der Aufstieg in die darüber liegenden Räume in denen dann die jeweiligen Patchfelder installiert werden. Von hier aus wird etagenweise vernetzt.

In der Sporthalle sind die Lehrervorbereitungsräume zu vernetzten.

 

Anlage

 

Grundriss eines Modell-Klassenraumes

 

 

 

3D-Ansicht Modell Klassenraum

 

 

 

  1. – Naturwissenschaften

4.1. Biologie

Derzeitiger Rahmen

Der besondere Beitrag des Fachs Biologie zur Welterschließung liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen.

Der Biologieunterricht muss daher den Schülerinnen und Schülern erlebnishafte Begegnung mit den biologischen Phänomenen ihrer Umwelt ermöglichen.

In unserer Schule wird der Biologieunterricht je nach Jahrgang im Klassenverband bzw in Teilungsgruppen durchgeführt. In der schulinternen Planung wird eng an die Erlebniswelt der Schüler angeknüpft und der Unterricht so praxisorientiert wie möglich zu gestaltet.

Der notwendigen naturwissenschaftlichen Ausbildung wird u.a. mit  gemeinsam geplanten Experimenten, dem Erwerb naturwissenschaftlicher Arbeitstechniken und sofern möglich mit selbstrecherchierten Beiträgen der Schüler Rechnung getragen.

Die Schule verfügt zurzeit nur über einen Biologieraum, dessen Ausstattung teilweise noch aus DDR-Beständen stammt. Die notwendigen Reparatur- und Wartungsarbeiten z.B. An unseren hochwertigen Mikroskopen können wegen der Mittelkürzung derzeit nicht durchgeführt werden.

Dies und die ungenügende Ausstattung stehen unseren Bemühungen einer soliden naturwissenschaftlichen Grundbildung zur Zeit im Wege. Den sogenannten „Zweiten Pädagogen- Unterrichtraum“ können wir deshalb nicht nutzen.

Planung

Die Erweiterung auf ca 26 Klassen und die bauliche Umgestaltung unserer Schule erfordert mindestens 2 Biologiefachräume und 2 Teilungsräume mit entsprechenden Vorbereitungsräumen.

Notwendige Ausstattung:

  • experimentiersichere Schülertische, die über Elektro- und Wasseranschluss verfügen
  • entsprechender Lehrerexperimentiertisch je Raum
  • Sicheres Aufbewahrungsmobiliar für Sammlung und Schülerexperimentiersets
  • Wartung und Reparatur der vorhandenen Mikroskope, sowie Umrüstung auf die wartungsarme LED- Technik
  • Anschaffung von Stereomikroskopen a. für die Beobachtung lebender Kleintiere, Bodenanalysen, Strukturanalysen…
  • Klassensätze an Experimentiersets
  • Interaktive Lehrmittel zum eigenverantwortlichen und differenzierten Wissenserwerb
  • vorgeschriebene Utensilien zur Brandbekämpfung und für Erste Hilfe
  • geeigneten Fluchtweg/Notausgang
  • mehrere PC bzw Laptops zu Recherchezwecken und für individuelles Lernen

Zusätzlicher finanzieller Bedarf besteht für die Umbauphase, in der kein Biologieraum in der Schule nutzbar sein wird und auf teilweise kostenpflichtige Angebote in externen Einrichtungen ausgewichen werden muss.

 

4.2. Chemie

 

4.2.1. Derzeitiger Rahmen und Arbeitsstand

 

Der Unterricht im Fach Chemie wird fast ausschließlich in Teilungsgruppen durchgeführt. Um den Schülerinnen und Schülern den vielfältigen Einsatz der Chemie im Alltag zu vergegenwärtigen, ist der Unterricht sehr praxisorientiert.

 

Die Schule verfügt zurzeit nur über einen einzigen Chemie-Raum mit einem Vorbereitungsraum. Beide befinden sich in einem veralteten baulichen Zustand. Gleiches trifft auf die Ausstattung der Räume zu. Tische, Laborgeräte, Schränke, Gas- und Elektroversorgung entsprechen nicht mehr heutigen Standards und der Bestand an Chemikalien ist teilweise mehrere Jahrzehnte alt.

 

 

4.2.2. Planung

 

Der bevorstehende Umbau und die Vergrößerung der Schule auf die bereits angesprochene Sechseinhalbzügigkeit, erfordern 3 Chemie Fachräume mit angeschlossenen Vorbereitungsbereichen.  Wünschenswert wäre ein Labor.

 

Bei der Ausstattung der Chemie-Räume sind die Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht zu beachten. Zusammenfassend benötigt jeder Chemie-Raum:

  • ausreichende Be- und Entlüftung über Fenster
  • einen leistungsfähigen Abzug
  • Augennotduschen
  • ausreichende blend-freie Beleuchtung
  • vorgeschriebene Utensilien zur Brandbekämpfung und für Erste Hilfe
  • Elektro- und Gasinstallation über Deckenversorgungssysteme
  • Lehrerexperimentiertisch, Schülerexperimentiertische, Stühle und Fußböden, die den zu erwartenden Beanspruchungen standhalten
  • hygienische Einrichtungen (Handwaschbecken)
  • Computer für die Gefahrstoffdatenbank
  • geeigneten Fluchtweg/Notausgang
  • entsprechendes Mobiliar (mehrere Schränke zum Unterbringen von Experimentiersets, Versuchsgeräten und Chemikalien einschließlich eines Abluftschranks, Rolltisch, Geschirrspüler)
  • Technik-Ausstattung, wie oben aufgeführt

 

Zur Aufrechterhaltung eines praxisorientierten Unterrichts ist dringend die Anschaffung neuer Geräte, neuer Experimentier-Sets und neuer Chemikalien erforderlich.

 

Zusätzlicher finanzieller Bedarf besteht für die Umbauphase, in der kein Chemie-Raum in der Schule nutzbar sein wird und auf teilweise kostenpflichtige Angebote in externen Einrichtungen ausgewichen werden muss.

 

4.3. Physik

 

4.3.1. Derzeitiger Rahmen und Arbeitsstand

 

 

Um den im Schulprogramm festgeschriebenen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt zu erfüllen, wird in Physik möglichst in Teilungsgruppen und im WPU – Wahlpflichtunterricht Naturwissenschaften in Kleingruppen fachübergreifend gearbeitet. An einer Schärfung des Profils und einer Stärkung des WPU Unterrichts wird gearbeitet. Naturwissenschaftlicher Unterricht und fachübergreifender WPU – Unterricht muss praxisorientiert stattfinden, um einen größtmöglichen Lernerfolg und eine Einsicht in unsere technisierte Welt zu ermöglichen.

 

Die Arbeit am schulinternen Curriculum findet in enger Verzahnung mit der Regionalen Fachkonferenz Physik statt. Dabei finden auch die im Rahmenlehrplan vorgesehenen verpflichtenden Experimente und der notwendige mediale Einsatz seine Berücksichtigung.

Eine Stärkung des naturwissenschaftlichen Profils unserer Schule soll sich auch in AuA – den Außerunterrichtlichen Angeboten niederschlagen durch die Einrichtung von Kursen zum Erforschen und Untersuchen naturwissenschaftlicher Zusammenhänge.

 

Der derzeitige einzige Physikraum ist in einem veralteten baulichen und Ausstattungszustand. Es wurden notwendige Investitionen, immer mit Hinweis auf die baldigen Baumaßnahmen, verschoben. Die Ausstattung entspricht in vieler Hinsicht nicht den heutigen Standards. Das erschwert die experimentelle und naturwissenschaftliche Arbeit.

 

4.3.2. Planung

 

In Hinblick auf die bevorstehenden Baumaßnahmen und die avisierte Vergrößerung der Schule auf die bereits angesprochene Sechseinhalbzügigkeit, müssen dringend mehr multifunktionale Fachkabinette eingerichtet werden. Multifunktionale Fachkabinette oder Laborbereiche sollten es sein, um einen fachübergreifenden Unterricht zu ermöglichen und nicht auf Grund von Arbeitsschutzrichtlinien und Brandschutzverordnungen auf die zwingende Nutzung eines Raumes eingeschränkt zu sein. Das durchzusetzende mediale Konzept wird unter Punkt 3 näher beschrieben, wobei hervorzuheben ist, dass auch die Vorbereitungsräume mit den notwendigen Lehrerarbeitsplätzen ausgestattet werden müssen.

 

Ausgehend von der Stundentafel der Sek I-VO Berlin und der Sechseinhalbzügigkeit kann man ermitteln, dass für einen adäquaten Physikunterricht und den WPU – Unterricht

3 Physik – Fachräume mit den angeschlossenen Vorbereitungsbereichen

notwendig sind.

 

Es ist davon auszugehen, dass auch eine moderne Ausstattung mit Unterrichtsmaterialien und allen notwendigen Geräten zum Experimentieren notwendig ist, um einerseits in 3 Fachräumen parallel zu arbeiten und andererseits den oben genannten Festlegungen des Rahmenlehrplans Genüge zu tun. Dies kann nicht aus einem normalen Schulbudget erfolgen.

 

4.4. Mathematik

Die Erarbeitung des schulinternen Curriculums wird auch im Hinblick auf die Berufsorientierung ausgerichtet. Sowohl leistungsorientierte als auch lebenspraktische Inhalte werden bearbeitet. Herausfordernd stellt sich hier immer wieder die unzureichende Basisausbildung dar. Oft haben die Schüler*innen nicht den Standard im Übergang zur Sekundarschule erreicht. Das heißt, wir müssen im 7.Jahrgang möglichst viel wiederholen und festigen. und wir benötigen spezielle Fördermöglichkeiten für besonders begabte SuS, sowie für SuS mit ungünstigen Lern- und Leistungsvoraussetzungen. Ursachen sehen wir in unzureichender Vorbereitung basaler Voraussetzungen für den Eintritt in die Schule, mangelnde häusliche Förderung sowie den zunehmenden Fachkräftemangel im Fachbereich.Unsere SuS so individuell wie möglich zu fördern ist unser Anspruch für den Mathematikunterricht, der  hierbei auftretenden Auseinanderentwicklung im Leistungsniveau begegnen wir mit  produktiven und praxisbezogenen Aufgaben, die eine Bearbeitung auf unterschiedlichem Leistungsniveau zulassen.  Hierbei ermöglichen wir unseren SuS unterschiedliche Zugangsweisen (probieren, experimentieren, messen, zeichnen, argumentieren, begründen usw.) Wir machen unseren SuS   Problemlösestrategien bewusst und bieten ihnen die Gelegenheit selbständig Lösungsstrategien zu finden, zu präsentieren und zu vergleichen.

Schrittweise führen wir unsere SuS an das selbstorganisierte Lernen (Check in und Check out, Wochenplanarbeit,  Selbstdiagnose, Selbstkontrolle…) heran Wir arbeiten mit Sinus Transfer neben anderen Methoden. Dazu findet Methoden- und Kompetenztraining im 7./8. Jahrgang statt. Um Wissenslücken, aber auch Stärken  unserer SuS aufzudecken, führen wir zu  Beginn und im Verlauf  jeden Schuljahres  Onlinediagnoseverfahren durch. Auf Grundlage dieser Tests erhält jede Schülerin / jeder Schüler ein individuelles Förderangebot.

Wir fördern die Lesekompetenz unserer  Sus, indem wir  mathematische Lesestrategien vermitteln und schrittweise von der Schülersprache zur Fachsprache voranschreiten. Durch das eigene Schreiben im Mathematikunterricht fördern wir das Verstehen von Mathematik.

Der Einsatz von Taschenrechnern und  Computerprogrammen  (Tabellenkalkulation, dynamische Geometrie) ist für uns selbstverständlich.

Durch regelmäßige Wiederholungen, z.B. durch die Durchführung von Kopfübungen, Wochenhausaufgaben und  den Besuch des Förderunterricht, sowie der Nutzung von SAS- Stunden sichern wir das Grundwissen unserer SuS und schaffen damit die Voraussetzung für ein tieferes Verständnis von Mathematik.

Wir wollen unsere Bildungsangebote im Bereich der Mathematik, zum Beispiel durch AG- Angebote für leistungsstarke SuS  im Rahmen des gebundenen Ganztages ausbauen.  Zusätzlich wollen wir verstärkt die Teilnahme unserer SuS  an mathematischen Schülerwettbewerben (Känguru) fördern. Bei Interesse der SuS planen wir für den zukünftigen Jahrgang 10 eine Projektfahrt ins Matheland nach Dresden.

Insgesamt sind wir im mathematischen Bereich gut aufgestellt. Hier fehlen uns noch diverse Computerprogramme. Wir planen den eventuellen Aufbau  einer MINT- Klasse mit verstärkten  Unterricht in den MINT- Fächern.

4.5. Informationstechnik

Beitrag des WAT-Unterrichts „Informationstechnischer Grundkurs“ und des WPU Kurse „Informatik“ am MINT-Konzeptes des Hufeland-Schule

Das Hauptanliegen des WAT-Teiles „Informationstechnischer Grundkurs“ besteht darin des SuS einen altersgerechten und kreativen Umgang mit der digitalen Welt und deren Medien zu eröffnen und einen souveränen Umgang mit digitalen Werkzeugen vermitteln. Ermöglicht wird das durch die Bearbeitung von Projekten, die Themen und Herausforderungen der Alltagswelten der Sus – niedrigschwellig  oder anspruchsvoll – mit modernen Kommunikationsmedien oder digitalen Instrumenten und Technologien verbinden. So können gesellschaftliche, naturwissenschaftliche, mathematische, künstlerische, musische, sportliche, technische oder freizeitpädagogische Ansätze verbunden  werden mit Elementen aus den Bereichen Computer, Internet, Social Media, Film, Foto, Programmierung, Robotik oder Making.

Unter dem Motto „Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt“ setzt der ITG-Kurs den thematischen Schwerpunkt auf die Vermittlung und den Erwerb von digitalen Grundkompetenzen. In einer sich durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche schnell verändernden Welt spielt die souveräne Nutzung digitaler Medien eine immer wichtigere Rolle. Ob im privaten Bereich oder im beruflichen Umfeld: Die Fähigkeit, kritisch und zugleich kreativ gestaltend mit digitalen Werkzeugen umzugehen, statt deren Ergebnisse nur passiv zu konsumieren, wird maßgeblich unsere Perspektiven für die Zukunft beeinflussen – die individuellen wie die unseres Gemeinwesens. Die digitalen Kompetenzen müssen dabei Teil eines umfassenderen Konzepts von Schlüsselkompetenzen sein, wie es etwa die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) formuliert.

Der „Informationstechnische Grundkurs“  liefert dabei die Grundlagen um die SuS zum selbstständigen Wissenserwerb und zur Präsentation ihrer Kenntnisse mit digitalen Medien zu befähigen. Die Kompetenzen werden in allen, ins besondere in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern benötigt und weiter vertieft. Der Einsatz dieser Methodik ist Bestandteil aller fachspezifischen Curricula unserer Schule.

Das Hauptanliegen des  WPU-Kurses „Informatik“ besteht darin besonders begabten oder interessierten SuS weitergehende Kenntnisse und Fähigkeiten in der Informationstechnologie zu vermitteln. Dabei erhalten sie Einblicke in die hardware-technischen Grundlagen der Informationstechnologien (Bestandteile eine PC, Netzwerke, Funktionsweise der Peripheriegeräte u.s.w) und in die Bedeutung und Funktionsweise der Software eines Computersystems.  Kenntnisse und Fähigkeiten die die SuS im naturwissenschaftlichen Unterricht und in der Mathematik erworben haben, werden dabei umfassend genutzt. Bereits im Anfangsunterricht bildet das Erlernen einer einfachen Programmiersprache und Grundkenntnisse in Programmalgorithmen ein wesentlicher Schwerpunkt. Dadurch werden die SuS befähigt selbst kreativ ihre digitalen Werkzeuge zu gestalten. Im 9. und 10. Jahrgang ist das Programmieren von Anwendungen Kernpunkt des WPU-Kurses. Die Inhalte der Anwendungen werden dabei sowohl im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht als auch in der Alltagswelt der SuS gesucht.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verlagert sich das Themenfeld Programmierung von PC-Programmen mehr zu der Erstellung von Apps für Tablets und Handys und Skills für die Erschließung der SMART-Technologien. Dies erfordert sowohl eine Veränderung unserer eingesetzten Technologie als auch eine Weiterentwicklung unseres Medienkonzeptes.  

 

  1. – Außerschulische Lernorte

Naturwissenschaften

http://www.beg-barnim.de/Forschungsschiff.4529.0.html

Bucher Forst

Gläsernes Labor (Frau Jacob Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

Jugend forscht (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Deutsch

Theater

Sprachen

Sprachreisen

Sport

Klettern

Radsport

Surfen

Bucher Forst

Erdkunde/Geografie

Annatal Strausberg

Bucher Forst